Spider-Man Double
SonderveranstaltungSpider-Man: No Way Home
Für Marvel-Nerds war der Filmstart von »Eternals« im November fast Nebensache, denn seit Monaten dreht sich alles um einen Film und seine Auswirkungen für das Marvel Cinematic Universe MCU. Gesehen hat den Film noch keiner, die Geheimhaltungsstufe scheint dunkelrot, also werde auch ich nicht so tun, als ob ich irgendeine Ahnung habe, was uns erwartet. Was den Countdown zu »No Way Home« umso spannender macht, denn seit Endgame 2019 gab es keinen vergleichbaren Hype um einen Marvel-Film. Die Prämisse ist, dass es für Peter Parker (Tom Holland) unmöglich geworden ist, „your friendly neighboorhood Spider-Man“ zu sein, da er zuletzt von Nemesis Mysterio öffentlich enttarnt wurde. Also stattet er seinem Avenger-Kollegen Dr. Stephen Strange (Buttercup Cumbersnatch) einen Besuch ab, damit dieser mit einem Zauberspruch Parkers Enttarnung vergessen macht. Dieser Zauber geht jedoch schief und Strange entfesselt das Multiverse, jenes, das Marvel-Fans seit langem erwarten und das zuletzt mit der Disney+ Serie »Loki« manifestiert wurde. Seitdem ist aus den Spider-Man-Theorien ein Sport geworden: Tritt Loki (Tom Hiddleston) auf? Wird Scarlet Witch/Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) dabei sein? Heißt das Multiverse, dass wir automatisch andere Inkarnationen von Spiderman (Andrew Garfield und Tobey Maguire) sehen werden? Es ist zu einem Fan-Zeitvertreib geworden, jeden Filmstill, jedes Trailer-Detail und jeden Poster-Ausschnitt zu analysieren. Will heißen: Wer Marvel-Filme liebt, sollte gleich am ersten Tag ins Kino gehen, denn das Spoilerverse wird von Minute eins an unerbittlich zuschlagen …
Viktoria Franke
Buch: Chris McKenna, Erik Sommers nach Marvel-Comics von Steve Ditko & Stan Lee
Regie: Jon Watts
Darsteller: Tom Holland, Angourie Rice, Benedict Cumberbatch, Jamie Foxx, Marisa Tomei, J.K. Simmons, Martin Starr, Alfred Molina, Jacob Batalon, Zendaya
Kamera: Mauro Fiore
Musik: Michael Giacchino
Produktion: Pascal Pictures, Marvel Studios, Columbia Pictures, Mitchell Bell, Kevin Feige, Amy Pascal, JoAnn Perritano
Bundesstart: 15.12.2021
Start in Dresden: 14.01.2022
FSK: ab 12 Jahren
aktuelle Termine
Spider-Man: Brand New Day
Niemand kennt ihn, und doch kennt ihn jeder. Peter Parker (Tom Holland) hat vor 4 Jahren die folgenschwere Entscheidung getroffen, sich aus dem Gedächtnis aller Menschen zu entfernen. Man kennt Spider-Man, aber niemand weiß mehr, dass Peter Parker hinter der Maske steckt. Und so ist es auch gut, zumindest für eine Weile. Peter ist zwar einsam in New York und kann seinen ehemaligen Freund Ned (Jacob Batalon) und seine Freundin MJ (Zendaya) nur aus der Ferne beobachten, aber dafür kann er weiterhin Gutes tun als friendly neighbourhood Spider-Man. Doch neue Gefahren und neue Bösewichte warten nicht darauf, dass bei Peter wieder alles im Lot ist. Zusätzlich bekommt er auch noch Schwierigkeiten mit seinen eigenen Kräften. Obwohl schon lange aus der Pubertät raus, verändern sich sein Körper und seine innere Spinne gewaltig. Ein neues Zeitalter seiner Spinnenkräfte steht in den Startlöchern. Kann er es also schaffen, New York City von Bösewichten frei zu halten und gleichzeitig irgendwie wieder Kontakt zu seinen Freunden aufzunehmen?
Tom Holland ist der erste Spider-Man-Darsteller, der es geschafft hat, vier Filme zu bekommen. Während Tobey Maguire drei und Andrew Garfield sogar nur zwei schafften, schwingt sich Tom Holland nicht nur in seinen eigenen Filmen von Haus zu Haus, sondern auch in anderen Marvel-Installationen. Auf »Brand New Day« sind alle gespannt. Der Film bricht mit der Namenskonvention von den ersten drei Teilen: »Homecoming«, »Far From Home« und »No Way Home« und auch die Poster zeigen uns ein frisches Bild von Hollands Spidey. Regie übernimmt auch jemand Neues: Destin Daniel Cretton, der schon »Shang Chi and the Legend of the Ten Rings« auf die Leinwand brachte. Wer dann noch nicht genug von Tom Holland und Zendaya hat, kann sich noch Nolans »Odyssey« anschauen, weswegen Spider-Man um eine Woche nach hinten verschoben wurde.
Anne
Buch: Chris McKenna, Erik Sommers
Regie: Destin Daniel Cretton
Darsteller: Sardi Sink, Tom Haland, Zendaya, Krondon
Kamera: Brett Pawlak
Musik: Michael Giacchino
Bundesstart: 29.07.2026
Start in Dresden: 29.07.2026