Originalfassung mit UT

James McNeill Whistler

engl. OmU
Dokumentation, Großbritannien 2025, 90 min

Die Zeit von James McNeill Whistler war eine Ära großer Veränderungen und eines großen Schönheitsideals. Manche sehen in ihm einen bedeutenden Neuerer der Kunst des 19. Jahrhunderts. Whistler war ein Zeitgenosse der Impressionisten und wurde von Van Gogh und Manet bewundert. Mit kühnen Experimenten und seiner bekanntermaßen geistreichen Art durchbrach er die strengen Konventionen der viktorianischen Gesellschaft, um einem neuen Schönheitsideal zu folgen.
Er schuf „Kunst um der Kunst willen"" und sicherte sich damit einen Platz in der Geschichte der großen Malerei. Er sah eine Parallele zwischen Bildender Kunst und Musik und betitelte viele seiner Gemälde als „Arrangements"", „Harmonien"" oder „Nocturnes"". Damit betonte er die Bedeutung einer tonlichen Harmonie in seinen Werken. Sein bekanntestes Bild, Arrangement in Grau und Schwarz Nr. 1 (1871), allgemein geläufig als Whistlers Mutter, ist ein gefeiertes und oft imitiertes Porträt seiner Mutter - zweifellos eines der berühmtesten Gemälde der Geschichte. Dieser Film zeigt den Künstler hinter dem Kunstwerk.
Die Tate Britain in London präsentiert derzeit die erste große Whistler-Retrospektive seit drei Jahrzehnten. Die Ausstellung verspricht, der Welt erneut vor Augen zu führen, wie bedeutend Whistler für die Kunstgeschichte war. Zu sehen sind weltberühmte Meisterwerke sowie selten gezeigte Arbeiten.

Regie: David Bickerstaff

Bundesstart: 24.09.2026

Start in Dresden: