Leica - Ein Jahrhundert in Bildern

Dokumentation, Deutschland 2026, 92 min

Vor gut 100 Jahren erfindet LEICA die Kleinbildkamera und verändert damit die Geschichte der Fotografie für immer. Fotografen können nun ihre Kamera mitnehmen und das Geschehen um sie herum dokumentieren. Die Geburtsstunde der Reportage und des Fotojournalismus.
Der Film beleuchtet diesen Wandel der globalen visuellen Kultur und lädt uns ein, 100 Jahre Dokumentarfotografie zu erkunden. Der Film porträtiert legendäre Meister dieses Mediums wie Henri Cartier-Bresson, Sebastião Salgado, Jane Evelyn Atwood und Alex Webb.
Regisseur Reiner Holzemer begleitet zudem zeitgenössische Fotografen bei ihrer Arbeit - darunter JR, der in Neapel ein monumentales Wandbild schafft, Greg Williams, der Filmstars bei den Filmfestspielen von Venedig fotografiert, und Ragnar Axelsson, der die tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels in Island und Grönland dokumentiert.
Die Kriegsfotografie gilt seit langem als eine der wichtigsten und erschütterndsten Formen der Dokumentarfotografie - sie zeugt von der Menschlichkeit in ihren zerbrechlichsten und widerstandsfähigsten Momenten. Der Film stellt den Schweizer Fotografen Dominic Nahr vor, der seit Jahren über den Krieg in der Ukraine berichtet, sowie den italienischen Kriegsfotografen Gabriele Micalizzi, dessen Leica-Kamera ihm buchstäblich das Leben rettete, als er in Syrien von einer Granate getroffen wurde.

Buch: Reiner Holzemer

Regie: Reiner Holzemer

Kamera: Reiner Holzemer

Musik: Ben Brunnemer, Andy Summers

Produktion: Reiner Holzemer Film

Bundesstart: 12.11.2026

Start in Dresden: 12.11.2026