Morgen war Krieg
Die EU ist zerbrochen, und in Deutschland bilden rechtspopulistische Kräfte eine neue Regierung. Krieg steht bevor. Jonas, der nichts kennt außer Frieden, Wohlstand und Sicherheit, soll eingezogen werden. Er desertiert und versteckt sich bei seinem Vater Stuber, zu dem er seit seiner Kindheit keinen Kontakt mehr hatte. Als er einem flüchtenden Fremden seine Hilfe verspricht, spitzen sich die Auseinandersetzungen mit seinem Vater zu, der nicht bereit ist, seine eigene Sicherheit weiter aufs Spiel zu setzen. Die Situation eskaliert und führt zu einer Katastrophe, in der sich Jonas aus Überforderung, Enttäuschung und Angst schuldig macht, noch bevor der Krieg überhaupt begonnen hat. Jonas begibt sich auf die Suche nach einem Umgang mit seiner zerbrochenen Identität in einer sich verändernden Welt.
Der Film verhandelt hochaktuelle Themen wie Militarisierung, gesellschaftliche Spaltung und den Umgang mit Flucht und Verantwortung - und stellt dabei die zentrale Frage: Was würdest du tun, wenn morgen Krieg wäre?
Visuell eindringlich und emotional intensiv entfaltet sich ein Drama über Schuld, Angst und Identität. Ein kraftvoller, beklemmend realistischer Film, der den Nerv unserer Zeit trifft und das Publikum noch lange nach dem Kinobesuch beschäftigt.
Buch: Nicolas Ehret
Regie: Nicolas Ehret
Darsteller: Enno Trebs, Ulrich Matthes, Naila Schuberth, Susanne Bredehöft
Musik: Birger Clausen
Produktion: Epik Filmproduktion GmbH
Bundesstart: 24.09.2026
Start in Dresden: 24.09.2026
FSK: ab 12 Jahren