Kill Bill: The Whole Bloody Affair
Elend lang dauerte es, nun kommt er endlich auch in die deutschen Kinos, heiß ersehnt von den Fans und man würde ihn gern in Versalien ankündigen: Den Vergeltungsfeldzug der namenlosen Braut, wie wir ihn im Großen und Ganzen schon kennen. Aber doch mit kleinen Unterschieden (die hier nicht verraten werden sollen). Quentin Tarantinos grandioser Mix aus Martial-Arts- und Splatterkino, angereichert mit Italowestern-Elementen - endlich, endlich ohne Zweiteilung anzuschauen, wenn auch mit einem publikumsfreundlichen Päuschen nach dem ersten Akt - so wie vom Meister des Genrekinos schon immer gewünscht. Die vierstündige Schnittfassung vereint »Kill Bill Vol. 1« (2003) und »Kill Bill Vol. 2« (2004) zu einem durchgehenden Film. Wir erinnern uns: Uma Thurman zieht als namenlose Braut in einen beeindruckend blutigen Rachefeldzug. Ein brutales Attentat ihres Ex-Geliebten Bill (David Carradine) hatte die schwangere Braut in ein vierjähriges Koma gestürzt, nun rechnet die ehemalige Auftragskillerin ab. Im Visier hat sie die vier Mitglieder des Deadly Viper Assassination Squads: Vorstadt-Tradwife Vernita Green (Vivica A. Fox), Yakuza-Chefin O-Ren Ishii (Lucy Liu), Bills Bruder Budd (Michael Madsen) und seine rechte Hand Elle Driver (Daryl Hannah). Und am Ende des frei gehauenen Weges steht - Bill. Die vierstündige Fassung wurde 2006 außer Konkurrenz bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt - und dann nimmermehr. Jetzt aber!
Grit Dora
Buch: Quentin Tarantino
Regie: Quentin Tarantino
Darsteller: Uma Thurman, David Carradine, Lucy Liu, Vivica A. Fox, Daryl Hannah, Michael Madsen
Kamera: Robert Richard
Musik: Wu-Tan Clan
Bundesstart: 16.04.2026
Start in Dresden: 16.04.2026
FSK: ab 16 Jahren