Als wäre es leicht
Treffen eine Gehörlose und ein Blinder in einer Kletterhalle aufeinander. Was wie der Anfang eines schlechten Witzes klingt, ist der Ausgangspunkt für die schwungvolle und herzensgute Romcom »Als wäre es leicht« von Milan Skrobanek. Kati (Cindy Klink) ist gehörlos und wehrt sich gegen das Cochlea-Implantat, zu dem ihre Mutter sie drängen möchte. Sie führt auch ohne Hören ein selbstbestimmtes Leben und träumt von einer Karriere als Fotografin. Als sie im Dialoghaus Hamburg den blinden Florian (David Knors) kennen lernt, ist sie sofort verliebt. Rasch entwickelt sich eine Beziehung zwischen den beiden, die eine eigene Sprache benötigt. Doch Probleme stellen sich nach der ersten Verliebtheit ein. Können sie diese überwinden? Gemeinsam mit Eibe Maleen Krebs schrieb der deutsche Regisseur Milan Skrobanek eine Geschichte über zwei Menschen, die nicht einfach auf herkömmliche Weise miteinander kommunizieren können. Der Film fängt dabei wunderbar ein, dass Liebe das aber auch nicht braucht, um sich entfalten zu können, und dass natürlich auch Streits über Alltäglichkeiten möglich sind. Dabei achtete der Regisseur darauf, die beiden Hauptfiguren mit Schauspieler:innen zu besetzen, die auch wirklich gehörlos und blind sind. Ihr natürliches Spiel und das Gefühl von wahren Gefühlen trägt viel zum Gelingen des Films bei. Skrobanek schuf mit »Als wäre es leicht« eine klassische Romcom mit allen Höhen und Tiefen. Gleichzeitig wagte er sich in eine noch bestehende filmische Nische vor, für die viele Filmschaffende nicht den Mut haben.
Doreen
Buch: Milan Skrobanek, Eibe Maleen Krebs
Regie: Milan Skrobanek
Darsteller: David Knor, Cindy Klink, Wolf Danny Homann, Alexander Czerwinski
Kamera: Andreas M. Klein
Musik: Jonathan Wolters
Bundesstart: 02.04.2026
Start in Dresden: 02.04.2026
FSK: ab 12 Jahren